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Freitag, 5. Juni 2009
Leer.....
Am Freitag, 5. Jun 2009 im Topic 'Allroundwollbericht'
......sind meine Kamerabatterien (deswegen muss ich Bilder mal wieder nachreichen
Leer ist auch mein Kettbaum.
Die zehn Meter Kette aus Sockengarn zum Probieren und Studieren ist leer.
Herausgekommen sind noch zwei weitere "Fensterbankläufer" (meine Fensterbänke sind aus so empfindlichem Steinzeugs und ich bin es leid beim Blumengiessen Ränder zu verursachen) aus Resten von Uruwolle mit Seide. Tja edle Fensterbänke verdienen edle Läufer :-)
Und ein Puppenteppich aus Merino.
Herausgekommen ist auch das Wissen um die richtige Sitzposition, die Erfahrung das falsch verbundene Tritte Atlas- statt Köperbindung verursachen (und was man tun muss das das anders wird), ein gewissen Gefühl für den richtigen Rhytmus und die richtige Fadenspannung und ich habe habe jetzt das Gefühl das Gerät voll im Griff zu haben!
Die letzten Meter gingen ratz fatz und haben mir richtig Spaß gemacht. Und voll im Spaß ist die Kette jetzt leer *seufz. Abfall gab es kaum aber ich muss mir jetzt was neues überlegen. Dank meine guten Gefühls für die Sache kann es möglicherweise was für die Gewandung werden
Gestern habe ich den ganzen Tag damit verbracht (gefühlt den ganzen Tag) die Läufer und den Puppenteppich zu säumen. Per Hand versteht sich. Ziemliches Gefriemels um Fransen rum, aber es ist fertig.
Dabei ist mir aufgegangen das die Zeiten in denen ich einen befreundeten Feldwebel angerufen habe, wann immer es erforderlich war das neue Rangabzeichen an meinen Anzug genäht werden mussten, vorbei sind. (soll mal einer sagen die Jungs würden beim Bund nix lernen, der war voll fix im Annähen und ich bin ihm dafür ewig dankbar!)
Ich bin scheinbar wirklich in der Lage selber etwas von Hand zu nähen. Und das verwundert mich jetzt fast mehr als die Tatsache das die Kette schon leer ist..............
Leer ist auch mein Kettbaum.
Die zehn Meter Kette aus Sockengarn zum Probieren und Studieren ist leer.
Herausgekommen sind noch zwei weitere "Fensterbankläufer" (meine Fensterbänke sind aus so empfindlichem Steinzeugs und ich bin es leid beim Blumengiessen Ränder zu verursachen) aus Resten von Uruwolle mit Seide. Tja edle Fensterbänke verdienen edle Läufer :-)
Und ein Puppenteppich aus Merino.
Herausgekommen ist auch das Wissen um die richtige Sitzposition, die Erfahrung das falsch verbundene Tritte Atlas- statt Köperbindung verursachen (und was man tun muss das das anders wird), ein gewissen Gefühl für den richtigen Rhytmus und die richtige Fadenspannung und ich habe habe jetzt das Gefühl das Gerät voll im Griff zu haben!
Die letzten Meter gingen ratz fatz und haben mir richtig Spaß gemacht. Und voll im Spaß ist die Kette jetzt leer *seufz. Abfall gab es kaum aber ich muss mir jetzt was neues überlegen. Dank meine guten Gefühls für die Sache kann es möglicherweise was für die Gewandung werden
Gestern habe ich den ganzen Tag damit verbracht (gefühlt den ganzen Tag) die Läufer und den Puppenteppich zu säumen. Per Hand versteht sich. Ziemliches Gefriemels um Fransen rum, aber es ist fertig.
Dabei ist mir aufgegangen das die Zeiten in denen ich einen befreundeten Feldwebel angerufen habe, wann immer es erforderlich war das neue Rangabzeichen an meinen Anzug genäht werden mussten, vorbei sind. (soll mal einer sagen die Jungs würden beim Bund nix lernen, der war voll fix im Annähen und ich bin ihm dafür ewig dankbar!)
Ich bin scheinbar wirklich in der Lage selber etwas von Hand zu nähen. Und das verwundert mich jetzt fast mehr als die Tatsache das die Kette schon leer ist..............
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Samstag, 30. Mai 2009
Sag ich doch
Am Samstag, 30. Mai 2009 im Topic 'so aus dem Leben....'
Neulich beim Nageldesigner meines Vertrauens:
Er: "Deine Finger sind immer so weich, wie pflegst du die?"
Ich:"Wollfett"
Ich setze nach: "Naja iss Schurzeit, Wolle waschen, viel Fett drin, gibt halt weiche Hände"
Er: "aha, soll ich meinen anderen Kundinnen jetzt sagen Sie sollen Wolle waschen?"
Ich: "hmm, wäre ne Option, aber sie muss halt schon noch so richtig stinkig sein, frisch vom Schaf eben"
Er: "naja ich glaube nicht dass ich viele damit begeistere"
Ich: "okay dann sag halt Lanolin, gibts in der Apotheke. Ist das selbe nur ohne stinkig"
Er (nur ansatzweise zufrieden): "naja.... okay"
Ich (jetzt hilfsbereit): "naja wer das nicht will kann ja auch Hirschtalg nehmen. Das nehm ich im Winter"
Er (wieder entsetzt): "Hirschtalg????"
Ich: "klar was für Autodichtungen gut ist, kann für die Haut nicht ganz schlecht sein, oder?"
..............Themenwechsel..............
Er: "Deine Finger sind immer so weich, wie pflegst du die?"
Ich:"Wollfett"
Ich setze nach: "Naja iss Schurzeit, Wolle waschen, viel Fett drin, gibt halt weiche Hände"
Er: "aha, soll ich meinen anderen Kundinnen jetzt sagen Sie sollen Wolle waschen?"
Ich: "hmm, wäre ne Option, aber sie muss halt schon noch so richtig stinkig sein, frisch vom Schaf eben"
Er: "naja ich glaube nicht dass ich viele damit begeistere"
Ich: "okay dann sag halt Lanolin, gibts in der Apotheke. Ist das selbe nur ohne stinkig"
Er (nur ansatzweise zufrieden): "naja.... okay"
Ich (jetzt hilfsbereit): "naja wer das nicht will kann ja auch Hirschtalg nehmen. Das nehm ich im Winter"
Er (wieder entsetzt): "Hirschtalg????"
Ich: "klar was für Autodichtungen gut ist, kann für die Haut nicht ganz schlecht sein, oder?"
..............Themenwechsel..............
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Neulich, in einem anderen Jahrhundert
Am Samstag, 30. Mai 2009 im Topic 'so aus dem Leben....'
Frau "von Assisi" (tja, das haste jetzt davon! *lach) hatte mich und Jonna zum
Spinnen eingeladen.
Ich wusste nur das uns ein altes Haus erwartet und das es da "wie Urlaub" ist.
Aber so richtig vorstellen konnte ich mir das Ganze nicht. Gut so. Sämtliche
Vorstellungen wären eh übertroffen worden.
Ernsthaft. Ich habe echt überlegt ob ich den Beitrag überhaupt verfassen soll
(nicht das Frau von Assisi denkt ich würde schleimen, aber ich war selten so
begeistert von dem Zuhause eines anderen Menschen). Und wer jetzt angefangen hat zu lesen muss sich auf ne Menge Text gefasst machen!
Auf dem Hinweg war schon unmerklich festzustellen das es wohl nach ausserhalb
geht. Weg von den Ortschaften. Und nach jeder Biegung die der Weg machte
dachte ich jetzt müssten wir wohl da sein. Nö. Es ging immer noch weiter. Bis
ans Ende der Welt fast (im positiven Sinne). An jedem der jetzt schon einsam
gelegen Häuser ging es noch weiter. Durchs Tal vorbei an Feldern und Wiesen
und lichten Laubhainen. Und als ich glaubte, das jetzt eigentlich schon der
nächste Ort kommen müsste (so dünn besiedelt kann Deutschland ja nicht sein!)
kamen wir an.
Wie jetzt Haus? Wo denn?
Also nicht das ich die Wohngebäude übersehen hätte, aber zuerst fiel mir der
Bauerngarten auf. So wie aus dem Katalog, aber eben echt. natürlich, mit ein
paar verwilderten Ecken die dem ganzen noch einen zusätzlichen Reiz verschaffen.
Der Schneeball am Holzzaun im Vordergrund.
Dahinter eine denkmalgeschützte Buchsbaumhecke, angelegt wie man sich das aus
der Renaissance so verstellt (ist das die richtige Zeit? müsste eigentlich)
In der Mitte eine kreisrunde Fläche und 4 Rechteckige Felder drumherum. Ach
ich vergurke das jetzt nicht mit geometrische Grunderklärungen. Selber schuld
das ich keinen Foto dabei hatte. Zwar noch zu früh für die
Jahreszeit aber im Geiste sah ich da schon Tomaten und Sonnenblumen stehen.
Aber wo wohnt jetzt Frau von Assisi? Wo ist das Haus?
Jonna steuert auf das Hoftor zu und Herr von Assisi kommt da auch grade raus.
Wie jetzt? DAS???
Neben dem Garten befindet sich ein ummauerter Hof und um den Hof herum stehen
in unterbrochener U-Form große, dreistöckige Wohngebäude, Ställe, Scheunen.
Hinter dem Hoftürchen geht es mit Staunen schon weiter. Wasser läuft in eine
Tränke und aus der Tränke heraus ergiesst sich ein Bach der zu einem kleinen
Teich wird. Laufenten und Hühner leben hier.
Vor der Haustür begrüßt uns die Hausherrin, ohne Zweifel. Das alles echt. Die lebt hier. Ich muss ziemlich bescheuert geguckt haben. Eine Mischung aus Begeisterung und Fassungslosigkeit und ner großen Portion Neugierde.
Gefühlt ist es eigenwillige Mischung aus guten Erinnerungen an Besuche bei der weitläufigen Verwandschaft in alten Bauernhöfen, ehrfürchtigem Stauen wegen der Größe und Weitläufig und traumhaften Lage und Wohlfühlen.
Es ist nicht wie bei Tante Trude (Namensgleichheiten sind unbeabsichtigt) es riecht weder muffig nach staubigen Leintüchern noch nach saurer Milch. Es ist nicht so dunkel und vollgestopft wie bei Oma Berta. Nöööö. Hohe Decken hat das Herrenhaus und für ein altes Gebäude vergleichsweise große Fenster. Das ganze ist freundlich mit alten Möbeln eingerichtet. Eiserne Kronleuchterlampen gehören genauso rein wie der Kachelofen, weisse Spitzengardinen, ein Klavier, ordentlich restaurierte Möbel, rustikale Deckenbalken und eine knallrote Ikeacouch. Scheeeeen.
Der Oberbrüller ist die Küche. Eine Großflächenausführung von Urgroßmutters Herd und ein sehr großer Holztisch. Darüber aufgehängt das Kochbesteck. Alte Küchenschränke und die Hightechgeräte geschickt versteckt. Ein bißchen wie im Museum, nur eben mit Spülmaschine (die Mikrowelle hab ich nicht finden können, aber wer braucht schon ne Mikrowelle wenn man so nen Herd hat?)
Gemütlich. Wie ne Küche eben sein soll.
Also ich bräcuhte bei nem Haus in dieser größe ne Menge Gesinde, aber vermutlich würde ich mich dann den ganzen Tag mit dem Gesinde um die Küche streiten *hihi*
Ich könnte jetzt ewig so weitererzählen. Schafe hats auch. Und ne Waschküche mit Waschkessel zum Pflanzenfärben. Und ein Milchhäuschen. Und und und
Die Zimmerdeckenhöhe erlaubt das Aufstellen von nem grooooooooßen Webstuhl (haste da schon dran gedacht??), in die Scheune geht locker ne Kardiermaschine, in den Stall ein paar Milchkühe (ein paar Dutzend mein ich). Die Waschküche ideal zum Wolle waschen und färben und was man im Garten alles anbauen könnte. Puh.....
Ich musste mich ja sowas von zusammenreissen um nicht auch noch die Speicher oder Gewölbekeller zu untersuchen. Soviele Winkel und Ecken und Potential für ganze viele Dinge die man machen kann. Es ist irre wieviel Ideen man bekommt wenn man Platz hat (und ich kann mich zuhause über Platzprobleme schon nicht beschweren).
Ich weiss nicht was mir am besten gefallen hat. Die Lage ausserhalb ist für mich schon immer sowas wie ein Traum gewesen. Aber da sind soviele Träume die dann zusammenkommen.
Ich mag mein Zuhause. Es ist für mich und meine Familie genau richtig.
Aber das dort ist inspirierend. Ein bißchen wie aus einer anderen Welt. Sehr idyllisch (und ich habe noch nie ein Gebäude als idyllisch betrachtet) und es ist einfach schön gewesen, zu sehen, das man Träume verwirklichen kann.
Danke Frau von Assisi dass man bei dir mitträumen darf :-)
(ich verstehe aber immer noch nicht warum wir immer im Biergarten spinnen)
Spinnen eingeladen.
Ich wusste nur das uns ein altes Haus erwartet und das es da "wie Urlaub" ist.
Aber so richtig vorstellen konnte ich mir das Ganze nicht. Gut so. Sämtliche
Vorstellungen wären eh übertroffen worden.
Ernsthaft. Ich habe echt überlegt ob ich den Beitrag überhaupt verfassen soll
(nicht das Frau von Assisi denkt ich würde schleimen, aber ich war selten so
begeistert von dem Zuhause eines anderen Menschen). Und wer jetzt angefangen hat zu lesen muss sich auf ne Menge Text gefasst machen!
Auf dem Hinweg war schon unmerklich festzustellen das es wohl nach ausserhalb
geht. Weg von den Ortschaften. Und nach jeder Biegung die der Weg machte
dachte ich jetzt müssten wir wohl da sein. Nö. Es ging immer noch weiter. Bis
ans Ende der Welt fast (im positiven Sinne). An jedem der jetzt schon einsam
gelegen Häuser ging es noch weiter. Durchs Tal vorbei an Feldern und Wiesen
und lichten Laubhainen. Und als ich glaubte, das jetzt eigentlich schon der
nächste Ort kommen müsste (so dünn besiedelt kann Deutschland ja nicht sein!)
kamen wir an.
Wie jetzt Haus? Wo denn?
Also nicht das ich die Wohngebäude übersehen hätte, aber zuerst fiel mir der
Bauerngarten auf. So wie aus dem Katalog, aber eben echt. natürlich, mit ein
paar verwilderten Ecken die dem ganzen noch einen zusätzlichen Reiz verschaffen.
Der Schneeball am Holzzaun im Vordergrund.
Dahinter eine denkmalgeschützte Buchsbaumhecke, angelegt wie man sich das aus
der Renaissance so verstellt (ist das die richtige Zeit? müsste eigentlich)
In der Mitte eine kreisrunde Fläche und 4 Rechteckige Felder drumherum. Ach
ich vergurke das jetzt nicht mit geometrische Grunderklärungen. Selber schuld
das ich keinen Foto dabei hatte. Zwar noch zu früh für die
Jahreszeit aber im Geiste sah ich da schon Tomaten und Sonnenblumen stehen.
Aber wo wohnt jetzt Frau von Assisi? Wo ist das Haus?
Jonna steuert auf das Hoftor zu und Herr von Assisi kommt da auch grade raus.
Wie jetzt? DAS???
Neben dem Garten befindet sich ein ummauerter Hof und um den Hof herum stehen
in unterbrochener U-Form große, dreistöckige Wohngebäude, Ställe, Scheunen.
Hinter dem Hoftürchen geht es mit Staunen schon weiter. Wasser läuft in eine
Tränke und aus der Tränke heraus ergiesst sich ein Bach der zu einem kleinen
Teich wird. Laufenten und Hühner leben hier.
Vor der Haustür begrüßt uns die Hausherrin, ohne Zweifel. Das alles echt. Die lebt hier. Ich muss ziemlich bescheuert geguckt haben. Eine Mischung aus Begeisterung und Fassungslosigkeit und ner großen Portion Neugierde.
Gefühlt ist es eigenwillige Mischung aus guten Erinnerungen an Besuche bei der weitläufigen Verwandschaft in alten Bauernhöfen, ehrfürchtigem Stauen wegen der Größe und Weitläufig und traumhaften Lage und Wohlfühlen.
Es ist nicht wie bei Tante Trude (Namensgleichheiten sind unbeabsichtigt) es riecht weder muffig nach staubigen Leintüchern noch nach saurer Milch. Es ist nicht so dunkel und vollgestopft wie bei Oma Berta. Nöööö. Hohe Decken hat das Herrenhaus und für ein altes Gebäude vergleichsweise große Fenster. Das ganze ist freundlich mit alten Möbeln eingerichtet. Eiserne Kronleuchterlampen gehören genauso rein wie der Kachelofen, weisse Spitzengardinen, ein Klavier, ordentlich restaurierte Möbel, rustikale Deckenbalken und eine knallrote Ikeacouch. Scheeeeen.
Der Oberbrüller ist die Küche. Eine Großflächenausführung von Urgroßmutters Herd und ein sehr großer Holztisch. Darüber aufgehängt das Kochbesteck. Alte Küchenschränke und die Hightechgeräte geschickt versteckt. Ein bißchen wie im Museum, nur eben mit Spülmaschine (die Mikrowelle hab ich nicht finden können, aber wer braucht schon ne Mikrowelle wenn man so nen Herd hat?)
Gemütlich. Wie ne Küche eben sein soll.
Also ich bräcuhte bei nem Haus in dieser größe ne Menge Gesinde, aber vermutlich würde ich mich dann den ganzen Tag mit dem Gesinde um die Küche streiten *hihi*
Ich könnte jetzt ewig so weitererzählen. Schafe hats auch. Und ne Waschküche mit Waschkessel zum Pflanzenfärben. Und ein Milchhäuschen. Und und und
Die Zimmerdeckenhöhe erlaubt das Aufstellen von nem grooooooooßen Webstuhl (haste da schon dran gedacht??), in die Scheune geht locker ne Kardiermaschine, in den Stall ein paar Milchkühe (ein paar Dutzend mein ich). Die Waschküche ideal zum Wolle waschen und färben und was man im Garten alles anbauen könnte. Puh.....
Ich musste mich ja sowas von zusammenreissen um nicht auch noch die Speicher oder Gewölbekeller zu untersuchen. Soviele Winkel und Ecken und Potential für ganze viele Dinge die man machen kann. Es ist irre wieviel Ideen man bekommt wenn man Platz hat (und ich kann mich zuhause über Platzprobleme schon nicht beschweren).
Ich weiss nicht was mir am besten gefallen hat. Die Lage ausserhalb ist für mich schon immer sowas wie ein Traum gewesen. Aber da sind soviele Träume die dann zusammenkommen.
Ich mag mein Zuhause. Es ist für mich und meine Familie genau richtig.
Aber das dort ist inspirierend. Ein bißchen wie aus einer anderen Welt. Sehr idyllisch (und ich habe noch nie ein Gebäude als idyllisch betrachtet) und es ist einfach schön gewesen, zu sehen, das man Träume verwirklichen kann.
Danke Frau von Assisi dass man bei dir mitträumen darf :-)
(ich verstehe aber immer noch nicht warum wir immer im Biergarten spinnen)
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Dienstag, 19. Mai 2009
Mondscheinjäten
Am Dienstag, 19. Mai 2009 im Topic 'so aus dem Leben....'
Als ich gestern abend af dem Heimweg war fiel mir ein dass es ja abends lange genug hell ist und ich bestimmt noch den Rasen mähen kann.
Ein Hoch auf die Sommerzeit
Und deswegen habe ich nach zwanzig Uhr noch den Rasenmäher angeschmissen und mich kreativ betätigt. Rasenmähen ist für mich gleichermassen beruhigend wie spinnen und stricken. Vor allem weil ich nach wenigen Stunden ein Endergebnis sehe :-) Gegen halb zehn war unsere Wiese zumindest auf einer Seite des Hauses angenehm gekürzt und ich begann mich zu fragen, ob ich wohl aufhören sollte (wegen Kleinkindern und Säuglingen in der unmittelbaren Nachbarschaft die möglichrweise auf ihre Nachtruhe bestehen) als mein Nachbar (selber Kleinkindpapa) die Mucke auftrete und begann, bei rhytmischem Technogedöns den Garten zu giessen.....
Ich hatte denn irgendwann keine Lust mehr zum Mähen und widmete mich, dank des letzten Tageslichtes, meinem Distelfeld. (Seit meinem Bänderriss im letzten Jahr scheint mein Garten nur noch aus Disteln und Ackerwinden zu bestehen). Die liessen sich ausnahmsweise sogar mal gut entfernen (wir haben einen schweren Lehmboden und da geht Unkraut nur bei günstigen Wetter und Bodenverhältnissen oder unter großen Verlusten von Gartenwerkzeug raus) und so begann ich zu rupfen.
Mein Göttergatte der mich bereits zu Beginn meiner abendlichen Arbeitswut kopfschüttelnd betrachtet hatte, wollte es kaum glauben als mein nachbar dann auch noch anfing irgendwelche Dinge in seinem Garten zu rupfen.
Dank unserer neuen superstarken Strassenbeleuchtung musste ich nicht mal nach Sonnenuntergang aufhören.
Schluss war erst als ich unsere (gestern morgen erst geleerte) 240l Mülltonne randvoll mit Disteln hatte. Dafür habe ich meinen Johannisbeerstrauch und den Ysop wiedergefunden!
Falls noch jemand Bedarf an Disteln hat oder einen Strauss davon verschicken will, darf er sich gerne bei mir melden.
Ein Hoch auf die Sommerzeit
Und deswegen habe ich nach zwanzig Uhr noch den Rasenmäher angeschmissen und mich kreativ betätigt. Rasenmähen ist für mich gleichermassen beruhigend wie spinnen und stricken. Vor allem weil ich nach wenigen Stunden ein Endergebnis sehe :-) Gegen halb zehn war unsere Wiese zumindest auf einer Seite des Hauses angenehm gekürzt und ich begann mich zu fragen, ob ich wohl aufhören sollte (wegen Kleinkindern und Säuglingen in der unmittelbaren Nachbarschaft die möglichrweise auf ihre Nachtruhe bestehen) als mein Nachbar (selber Kleinkindpapa) die Mucke auftrete und begann, bei rhytmischem Technogedöns den Garten zu giessen.....
Ich hatte denn irgendwann keine Lust mehr zum Mähen und widmete mich, dank des letzten Tageslichtes, meinem Distelfeld. (Seit meinem Bänderriss im letzten Jahr scheint mein Garten nur noch aus Disteln und Ackerwinden zu bestehen). Die liessen sich ausnahmsweise sogar mal gut entfernen (wir haben einen schweren Lehmboden und da geht Unkraut nur bei günstigen Wetter und Bodenverhältnissen oder unter großen Verlusten von Gartenwerkzeug raus) und so begann ich zu rupfen.
Mein Göttergatte der mich bereits zu Beginn meiner abendlichen Arbeitswut kopfschüttelnd betrachtet hatte, wollte es kaum glauben als mein nachbar dann auch noch anfing irgendwelche Dinge in seinem Garten zu rupfen.
Dank unserer neuen superstarken Strassenbeleuchtung musste ich nicht mal nach Sonnenuntergang aufhören.
Schluss war erst als ich unsere (gestern morgen erst geleerte) 240l Mülltonne randvoll mit Disteln hatte. Dafür habe ich meinen Johannisbeerstrauch und den Ysop wiedergefunden!
Falls noch jemand Bedarf an Disteln hat oder einen Strauss davon verschicken will, darf er sich gerne bei mir melden.
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Montag, 18. Mai 2009
Manchmal....
Am Montag, 18. Mai 2009 im Topic 'so aus dem Leben....'
..... aber wirklich nur manchmal, erschrecke ich vor meiner eigenen Konsequenz.
Es gibt da in meinem Zimmer neben dem Fenster einen Schreibtisch. Dieser Schreibtisch eignet sich wegen der räumlichen Nähe zur Steckdose sogar um darauf meine Nähmaschine zu platzieren und wegen der Lichtverhältnisse sogar zum Schreiben....
Praktischerweise hat dieser Schreibtisch auch eine abschliessbare Schublade und 2 ebenfalls abschliessbare Schranktüren. (wer Kinder hat weiss wie praktisch abschliessbare Schränke sind, vor allem wenn man noch weiss wo genau sich der Schlüssel befindet!!)
Nun kam ich irgendwann (grade wegen dieser Kinder) auf die geniale Idee mit einem Stäbchenwebgerät in Zusammarbeit mit den Kindern einen Teppich herzustellen.
Die Kinds hatten sogar ganze 10 Minuten Interesse an dem Teil............
Und ich habe das Stäbchenwebgerät natürlich wegen der Nähe zum Fenster usw an die Vorderseite des Schreibtisches montiert.........
Nachdem das Dingens jetzt seit ungefähr schätzungseise ca 7 Monaten (können auch schon 9 sein) an der Vorderkante vom Tisch klebt, bekomme ich also seit ungefähr genau dieser Zeit den Schreibtisch nicht mehr auf. Weil nämlich die Schraubzwingen des Gerätes das Öffnen verhindern....
Mittlerweile ist der Schreibtisch auch kein Schreibtisch mehr, sondern nur noch Ablage. (hat schon mal jemand versucht vor einem Stäbchen..(ihr wisst schon) zu sitzen und darüber hinweg auf ein dahinter liegendes Blatt zu schreiben? (genau, deswegen nämlich)
Jetzt hätte ich das Stäbchengedingens auch abnehmen und verschwinden lassen können (in der UFO Kiste ist ja wieder Platz) aber nein....
Ich werde nicht nähen und nicht schreiben und auch nicht diese Tür öffnen bis der Teppich fertig bzw die Wolle leer ist.
Und deswegen wird die letzten Tage nicht gestrickt sondern ich habe den paar Reihen die die Kids gewerkelt haben noch ein paar mehr dazugefügt............ (ich glaube Halbzeit vond em Werk war schon....).
Diese Tür würde ich gerne öffnen:

Das Gewebsels:

Edit: ob man das bißchen Gewandung vielleicht doch mit der Hand nähen sollte???
Es gibt da in meinem Zimmer neben dem Fenster einen Schreibtisch. Dieser Schreibtisch eignet sich wegen der räumlichen Nähe zur Steckdose sogar um darauf meine Nähmaschine zu platzieren und wegen der Lichtverhältnisse sogar zum Schreiben....
Praktischerweise hat dieser Schreibtisch auch eine abschliessbare Schublade und 2 ebenfalls abschliessbare Schranktüren. (wer Kinder hat weiss wie praktisch abschliessbare Schränke sind, vor allem wenn man noch weiss wo genau sich der Schlüssel befindet!!)
Nun kam ich irgendwann (grade wegen dieser Kinder) auf die geniale Idee mit einem Stäbchenwebgerät in Zusammarbeit mit den Kindern einen Teppich herzustellen.
Die Kinds hatten sogar ganze 10 Minuten Interesse an dem Teil............
Und ich habe das Stäbchenwebgerät natürlich wegen der Nähe zum Fenster usw an die Vorderseite des Schreibtisches montiert.........
Nachdem das Dingens jetzt seit ungefähr schätzungseise ca 7 Monaten (können auch schon 9 sein) an der Vorderkante vom Tisch klebt, bekomme ich also seit ungefähr genau dieser Zeit den Schreibtisch nicht mehr auf. Weil nämlich die Schraubzwingen des Gerätes das Öffnen verhindern....
Mittlerweile ist der Schreibtisch auch kein Schreibtisch mehr, sondern nur noch Ablage. (hat schon mal jemand versucht vor einem Stäbchen..(ihr wisst schon) zu sitzen und darüber hinweg auf ein dahinter liegendes Blatt zu schreiben? (genau, deswegen nämlich)
Jetzt hätte ich das Stäbchengedingens auch abnehmen und verschwinden lassen können (in der UFO Kiste ist ja wieder Platz) aber nein....
Ich werde nicht nähen und nicht schreiben und auch nicht diese Tür öffnen bis der Teppich fertig bzw die Wolle leer ist.
Und deswegen wird die letzten Tage nicht gestrickt sondern ich habe den paar Reihen die die Kids gewerkelt haben noch ein paar mehr dazugefügt............ (ich glaube Halbzeit vond em Werk war schon....).
Diese Tür würde ich gerne öffnen:

Das Gewebsels:

Edit: ob man das bißchen Gewandung vielleicht doch mit der Hand nähen sollte???
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Montag, 11. Mai 2009
DANKE!
Am Montag, 11. Mai 2009 im Topic 'gesponnen'
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Noch eine Weisheit....
Am Montag, 11. Mai 2009 im Topic 'gesponnen'
"jede Spinnerin findet irgendwann ihre Faser"
hmmm.
Mit BFL hatte ich eigentlich gedacht meine gefunden zu haben.
Denkste
Gestern morgen hatte ich es dann. Und das lag nicht nur an dem neuen Flyer. Was da auf der Spule schmort ist Kaschmir. Verspinnt sich wie Baumwolle, nur viel schneller, viel weicher, viel wattiger. Man kann zusehen wie sich das Rad aus den kurzen Kuschelflauschfasern einen Faden zieht. So fein und zart. Es soll noch aufplustern daher habe ich möglichst dünn versponnen und mich so fesseln assen dass ich alleine gestern morgen diese Spule soweit gefüllt habe:

Ich plane schon ganze Mäntel/Decken/Ponchos aus diesen Flaschträumen (MAMA!! strickst du das??), habe es im Geiste schon eingefärbt und frage mich wann sich mei Geldbeutel wohl meinem Geschmack anpassen wird
hmmm.
Mit BFL hatte ich eigentlich gedacht meine gefunden zu haben.
Denkste
Gestern morgen hatte ich es dann. Und das lag nicht nur an dem neuen Flyer. Was da auf der Spule schmort ist Kaschmir. Verspinnt sich wie Baumwolle, nur viel schneller, viel weicher, viel wattiger. Man kann zusehen wie sich das Rad aus den kurzen Kuschelflauschfasern einen Faden zieht. So fein und zart. Es soll noch aufplustern daher habe ich möglichst dünn versponnen und mich so fesseln assen dass ich alleine gestern morgen diese Spule soweit gefüllt habe:

Ich plane schon ganze Mäntel/Decken/Ponchos aus diesen Flaschträumen (MAMA!! strickst du das??), habe es im Geiste schon eingefärbt und frage mich wann sich mei Geldbeutel wohl meinem Geschmack anpassen wird
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Mein Weihnachtsgeschenk!
Am Montag, 11. Mai 2009 im Topic 'gesponnen'
Nein ich hab mich nicht verschrieben. Das wollte ich mir letzte Weihnachten schon schenken und nur wegen der andauernden nachdrücklichen Nachfrage meines Wolldealers beim Hersteller und Großhändler ist es vor Pfingsten noch angekommen! Bin echt interessiert wie lange eine Bestellung dauert wenn man keinen netten Wolldealer hat, der für einen quengelt.
Ein neues Spielzeug ist gestern eingezogen. (nee vorgestern, aber er musste ja erst noch geölt und so werden) Lang ersehnt und endlich da! jetzt haben die Berg-und Talfahrten auf der Spule auch ein Ende:

Ashfords Sliding Hook Flyer für mein Elisabeth. Monatelanges Warten haben sich gelohnt. Auf der Abbildung übrigens nicht mit dem Originalwirtel sondern mit dem Highspeedwirtel!
Ein neues Spielzeug ist gestern eingezogen. (nee vorgestern, aber er musste ja erst noch geölt und so werden) Lang ersehnt und endlich da! jetzt haben die Berg-und Talfahrten auf der Spule auch ein Ende:

Ashfords Sliding Hook Flyer für mein Elisabeth. Monatelanges Warten haben sich gelohnt. Auf der Abbildung übrigens nicht mit dem Originalwirtel sondern mit dem Highspeedwirtel!
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Nachschub und Neues beim Wollschaf
Am Montag, 11. Mai 2009 im Topic 'Allroundwollbericht'
Die Pröbchen zur Verwertung gehen mir so schnell nicht aus :-) Und das hier nur um euch neugierig zu machen:

Teilweise hab ichs schon angesponnen. Von links nach rechts:
Babykamel mit Maulbeerseide
schwarzer Bambus
Babykamel mit Tussahseide

Teilweise hab ichs schon angesponnen. Von links nach rechts:
Babykamel mit Maulbeerseide
schwarzer Bambus
Babykamel mit Tussahseide
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Invasion?
Am Montag, 11. Mai 2009 im Topic 'so aus dem Leben....'
Gestern morgen gegen 7 klopfte es an das festern meines Spinnzimmers. Das wäre an sich nicht sooo ungewöhnlich, wenn dieses Zimmer nicht am Giebel unterm Dach liegen würde. Nachdem die Klopferei anhielt, stand ich nunmal auf um zu sehen wer da wohl Sonntags um 7 so begehrlich Einlass verlangt.
Ein Vogel saß auf der Fensterbank um in kurzem Abständen aufzuspringen und gegen die Scheibe zu fliegen. Nun stand die Sonne wirklich nicht so, als das er sich in der Scheibe gespiegelt hätte und Schattenboxen oder ein seltsames Balzritual mit sich selber, Grund seines Anklopfens hätte sein können. Auch handelte es sich nicht um einen der Bewohner unseres Dachfirstes der aus dem Nest gefallen sein könnte.
Ich öffnete also das Fenster um zu sehen, ob der Besucher denn hereinwolle, und vor allem warum er sich nicht mit der Jacobsschafwolle oder den ausgekämmten Hundehaaren die im Garten liegen begnügte und statt dessen einen im Haus gelagerten Wollvorrat so begeistert beäugt. Ich wies ihn darauf hin, das er Futter bei den anderen vorm Küchenfenster abholen könnte, aber auch das schien ihn nicht zu interessieren.
Nach einer Weile war Ruhe im Spinnzimmer. Aber nur, damit wir eine halbe Stunde später, eine Etage tiefer am Wohnzimmer das selbe Spektakel beobachten durfte.
Was will das Vieh?
Nachdem wir gegen zehn beschlossen hatten, ihn einfach zu ignorieren, Versuchte er es dann auch noch an der Haustür. (Den unteren Scheibenteil putzt der Hund, dürft ihr geflissentlich ignorieren)



Dabei guckt er an sich eigentlich völlig harmlos:
Ein Vogel saß auf der Fensterbank um in kurzem Abständen aufzuspringen und gegen die Scheibe zu fliegen. Nun stand die Sonne wirklich nicht so, als das er sich in der Scheibe gespiegelt hätte und Schattenboxen oder ein seltsames Balzritual mit sich selber, Grund seines Anklopfens hätte sein können. Auch handelte es sich nicht um einen der Bewohner unseres Dachfirstes der aus dem Nest gefallen sein könnte.
Ich öffnete also das Fenster um zu sehen, ob der Besucher denn hereinwolle, und vor allem warum er sich nicht mit der Jacobsschafwolle oder den ausgekämmten Hundehaaren die im Garten liegen begnügte und statt dessen einen im Haus gelagerten Wollvorrat so begeistert beäugt. Ich wies ihn darauf hin, das er Futter bei den anderen vorm Küchenfenster abholen könnte, aber auch das schien ihn nicht zu interessieren.
Nach einer Weile war Ruhe im Spinnzimmer. Aber nur, damit wir eine halbe Stunde später, eine Etage tiefer am Wohnzimmer das selbe Spektakel beobachten durfte.
Was will das Vieh?
Nachdem wir gegen zehn beschlossen hatten, ihn einfach zu ignorieren, Versuchte er es dann auch noch an der Haustür. (Den unteren Scheibenteil putzt der Hund, dürft ihr geflissentlich ignorieren)



Dabei guckt er an sich eigentlich völlig harmlos:

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Resteverwertung
Am Montag, 11. Mai 2009 im Topic 'gesponnen'
Da ich außer dem Lama noch andere Kleinmengen hier herumliegen habe, hab ich in letzter Zeit fleißig Reste verwertet:

Das graue rechts im Bild ist das bereits bekannte Lamagarn. Das andere ist eine WolleSeide Mischung teilweise gefärbt mit einem Pilz, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe. Hautkopfröhrling?? Nee irgendwas mit Blut war da auch noch im Namen. Das zarte Lila ist der dritte Zug (ungebeizt) gewesen, die ersten beiden Züge waren knallig lila/brombeerrot....
Und wer jetzt wissen will was passiert wenn Lamas mit Schäfchen nachts Heidelbeereis mit Sahne essen, der guckt sich das an, das ist nämlich in etwa meine Vorstellung davon:

Ich hab die Lauflänge nicht gemessen. Es dürften min. 800m/100g sein. Verzwirnt wurden jeweils 2Fäden miteinander und es wird ein Tuch werden. Ursprünglich schwebte mir ein Revontuli vor, aber irgendwie strickt den auch grade jeder, so dass ich jetzt an Midnight Lady von Birgit Freyer denke. Das lässt sich auch in der Größe dem Wollvorrat anpassen :-)

Das graue rechts im Bild ist das bereits bekannte Lamagarn. Das andere ist eine WolleSeide Mischung teilweise gefärbt mit einem Pilz, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe. Hautkopfröhrling?? Nee irgendwas mit Blut war da auch noch im Namen. Das zarte Lila ist der dritte Zug (ungebeizt) gewesen, die ersten beiden Züge waren knallig lila/brombeerrot....
Und wer jetzt wissen will was passiert wenn Lamas mit Schäfchen nachts Heidelbeereis mit Sahne essen, der guckt sich das an, das ist nämlich in etwa meine Vorstellung davon:

Ich hab die Lauflänge nicht gemessen. Es dürften min. 800m/100g sein. Verzwirnt wurden jeweils 2Fäden miteinander und es wird ein Tuch werden. Ursprünglich schwebte mir ein Revontuli vor, aber irgendwie strickt den auch grade jeder, so dass ich jetzt an Midnight Lady von Birgit Freyer denke. Das lässt sich auch in der Größe dem Wollvorrat anpassen :-)
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Abschied von Lady Jane
Am Montag, 11. Mai 2009 im Topic 'Stricken'
Wenn ich euch schon den Pullover vorenthalte, hier wenigstens einen kurzen Blick auf die Details der Lady Jane bevor sie ins Geschenkpapier gewandert ist:


Eigentlich hätte ich gerne ein Foto im Ganzen gemacht, aber als mir am Samstag morgen aufging das die Lady mich jetzt verlassen wird, war ich schon auf dem Sprung. Und da ich meine Tücher nicht spanne existiert auch keines von der ausgebreiteten Version.
Die Beschenkte hat sich übrigens sehr über die Lady gefreut


Eigentlich hätte ich gerne ein Foto im Ganzen gemacht, aber als mir am Samstag morgen aufging das die Lady mich jetzt verlassen wird, war ich schon auf dem Sprung. Und da ich meine Tücher nicht spanne existiert auch keines von der ausgebreiteten Version.
Die Beschenkte hat sich übrigens sehr über die Lady gefreut
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Ausnahmen bestätigen die Regel
Am Montag, 11. Mai 2009 im Topic 'gesponnen'
Man hat mal gelernt und gelesen (und auch geglaubt) das für den langen Auszug eine sorgsam vorbereitete Faser erforderlich ist.
Denkste!. Meine persönliche Ausnahme habe ich jetzt auch gefunden. Lamaflocken. Komplett unvorbereitet habe ich die irgendwann mal mit Blauholz gefärbt und genauso wie die Flocken jetzt hier liegen, liessen sie sich im langen Auszug verspinnen.


Ehrlich. Ich hab das Zeug so wie es hier liegt in der Hand gehalten und es ließ sich hervorragend verspinnen. Die Fasern sind sehr weich (ok das Blauholzpulver rieselt zwischendrin noch raus *hihi*) und teilweise leicht gewellt und liegen nur ganz zart aufeinander. Teilweise saß ich einfach nur da und beobachtete wie der Faden entstand, teilweise habe ich das gefilmt. Mit einer Hand filmen mit einer spinnen. Ging auch aber die Lichtverhältnisse auf dem Film sind dann doch nicht so der Burner........
Falls ich irgendwann davon nochmal Nachschub bekomme, greife ich sicher zu. Das hier war eine Testportion die mir Emi mal vermacht hat.
Denkste!. Meine persönliche Ausnahme habe ich jetzt auch gefunden. Lamaflocken. Komplett unvorbereitet habe ich die irgendwann mal mit Blauholz gefärbt und genauso wie die Flocken jetzt hier liegen, liessen sie sich im langen Auszug verspinnen.


Ehrlich. Ich hab das Zeug so wie es hier liegt in der Hand gehalten und es ließ sich hervorragend verspinnen. Die Fasern sind sehr weich (ok das Blauholzpulver rieselt zwischendrin noch raus *hihi*) und teilweise leicht gewellt und liegen nur ganz zart aufeinander. Teilweise saß ich einfach nur da und beobachtete wie der Faden entstand, teilweise habe ich das gefilmt. Mit einer Hand filmen mit einer spinnen. Ging auch aber die Lichtverhältnisse auf dem Film sind dann doch nicht so der Burner........
Falls ich irgendwann davon nochmal Nachschub bekomme, greife ich sicher zu. Das hier war eine Testportion die mir Emi mal vermacht hat.
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Samstag, 9. Mai 2009
fertig! aber ungeliebt
Am Samstag, 9. Mai 2009 im Topic 'Stricken'
Ist der Pulli.
Angefangen hab ich ihn irgendwann im letzten Jahr. Vorder- und Rückenteil ließen sich auch schnell stricken. Material der Wahl war Baumwollchenille in rot/gelb/blau. Gestrickt mit NS 4,5 ging das wirklich fix. Doof war das das Material auf jede einzelne Unregelmäßigkeit in der Fadenspannung reagiert (bei Lace gibt sich das irgendwie) und ich zwischendrin immer wieder unglücklich damit war, mich aber aufbauen liess und ribbeln wolle ich einfach nicht. Vermutlich weil ich mir nicht sicher war ob ich jemals nochmal einen Pulli anfangen würde.
Der Ausschnitt ist mir zu groß geworden, die angestrickten Ärmel erwiesen sich als Desaster. Weil sich die Maschen an den Schulter irgendwie hässlich verzogen. Zwischendrin hab ich nochmal das Vorderteil ein Stück weit ribbeln wollen, aber versehentlich das Rückenteil geribbelt und dann eben alles nochmal von vorne *seufz
Das Material ist auch nicht sonderlich "ribbelwillig"
Kurz und gut ich hab ihn beendet, zu kurz isser auch. Beim Stricken war er irgendwie länger.
Fots erspare ich euch
Er ist fertig. Jetzt weiss ich nur nicht ob ich ihn in die untere Ecke des Kleiderschranks werfen soll, oder ob ich ihn demonstrativ mit all seinen Fehlern jetzt für den Biergarten anziehen soll. Immerhin ist er der erste.............
Angefangen hab ich ihn irgendwann im letzten Jahr. Vorder- und Rückenteil ließen sich auch schnell stricken. Material der Wahl war Baumwollchenille in rot/gelb/blau. Gestrickt mit NS 4,5 ging das wirklich fix. Doof war das das Material auf jede einzelne Unregelmäßigkeit in der Fadenspannung reagiert (bei Lace gibt sich das irgendwie) und ich zwischendrin immer wieder unglücklich damit war, mich aber aufbauen liess und ribbeln wolle ich einfach nicht. Vermutlich weil ich mir nicht sicher war ob ich jemals nochmal einen Pulli anfangen würde.
Der Ausschnitt ist mir zu groß geworden, die angestrickten Ärmel erwiesen sich als Desaster. Weil sich die Maschen an den Schulter irgendwie hässlich verzogen. Zwischendrin hab ich nochmal das Vorderteil ein Stück weit ribbeln wollen, aber versehentlich das Rückenteil geribbelt und dann eben alles nochmal von vorne *seufz
Das Material ist auch nicht sonderlich "ribbelwillig"
Kurz und gut ich hab ihn beendet, zu kurz isser auch. Beim Stricken war er irgendwie länger.
Fots erspare ich euch
Er ist fertig. Jetzt weiss ich nur nicht ob ich ihn in die untere Ecke des Kleiderschranks werfen soll, oder ob ich ihn demonstrativ mit all seinen Fehlern jetzt für den Biergarten anziehen soll. Immerhin ist er der erste.............
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Mittwoch, 22. April 2009
Biergartenspinnsaison eröffnet
Am Mittwoch, 22. Apr 2009 im Topic 'so aus dem Leben....'
Am 09. Mai wird wieder gesponnen.
Wie immer am Saarbrücker Staden bei bestem Wetter bombiger Laune und mit vielen netten Menschen.
Fühlt euch einfach angesprochen
Wir fangen gegen 11,00h an und hören auf wenn wir keine Lust mehr haben.
Rückfragen an
Saarbruecken(at)Spinnradclub(punkt)de
Wie immer am Saarbrücker Staden bei bestem Wetter bombiger Laune und mit vielen netten Menschen.
Fühlt euch einfach angesprochen
Wir fangen gegen 11,00h an und hören auf wenn wir keine Lust mehr haben.
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